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Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektromo (1 viewing)
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TOPIC: Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektromo
#28673
Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektromo 2008/11/26 13:15  
Deutschland soll nach dem Willen der Bundesregierung in den kommenden zehn Jahren zum "Leitmarkt für Elektromobilität" werden. Bis 2020 soll eine Million am Stromnetz aufladbarer Autos mit Elektromotor ("Plugin-Hybride") auf deutschen Straßen fahren, lautet die Vision der Politiker, die sie am Dienstag auf der Nationalen Strategiekonferenz Elektromobilität in Berlin verkündet haben. Mit einem auf zehn Jahre angelegten "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität", der in Kürze dem Bundeskabinett vorgelegt werde, wollen vier Ministerien, von denen zwei von der SPD und je eines von CDU beziehungsweise CSU geführt werden, die Markteinführung von Elektrofahrzeugen und der notwendigen Infrastruktur beschleunigen.

...

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Bundesregierung- strebt-Fuehrungsrolle-bei-Elektromobilitaet-an--/ meldung/119445

Da bin ich ja mal gespannt, ob die Politiker es schaffen die Energiekonzerne E.ON und RWE sowie die Autoriesen VW und Daimler und weitere unter einen Hut zu bekommen, sprich das Aufladen und Abrechnen der Akkuaufladung zu normieren. Denn das ist m.E. ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Elektroautos.

Auf Loremo dürfte das vorerst wohl keine Auswirkung haben. Bzw. müßten die nachträglich die (hoffentlich) normierte Steuerung der Aufladung nachrüsten. Das ist denke ich das kleine Problem, wenn es denn erst mal Standards gibt.
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#28677
Re:Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektromo 2008/11/26 17:10  
Hab den Link einem Kumpel weitergeleitet.
Hier seine Antwort die ich euch nicht vorenthalten will:

Na, wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen.

"Für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Li-Ion-Technik habe sich bereits ein Industriekonsortium verpflichtet, in den nächsten Jahren 360 Millionen Euro zu investieren. Das BMBF werde in den nächsten vier Jahren für diese Technik 60 Millionen Euro zur Verfügung stellen."

Da freu' ich mich doch schon auf den X12 mit 4 Tonnen Leergewicht, 780 PS, 1000 Nm bei 800 Umdrehungen und 1,2 Sitzplätzen (Rest ist für die Akkus).

Dafür kosten die kürzlich beschlossenen Steuernachläße für den Kauf von Neufahrzeugen wahrscheinlich 1,2 Milliarden.
(http://www.faz.net/s/ RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/ Doc~EF7C0B11810B94
0788596FDD68DDFCB08~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

Allein daran kann man doch schon erkennen, was man von dieser Vision zu halten hat. 1.2 Milliarden staatliche Subvention damit die deutschen PremiumVollgas*piiiiiep* ihre Lager leerbekommen und schlanke 60 Millionen (5
Prozent) in vier Jahren(!) für alternative Antriebe. Die Bundesregierung strebt eine Führungsrolle an? Pah! Ist doch widerlich!
Mal nächste Frage, an die Ingenieure unter uns: Woher kommt den der Strom für eine Million Stromautos?
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#28678
Re:Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektromo 2008/11/26 17:26  
goholger schrieb:




Da bin ich ja mal gespannt, ob die Politiker es schaffen die Energiekonzerne E.ON und RWE sowie die Autoriesen VW und Daimler und weitere unter einen Hut zu bekommen, sprich das Aufladen und Abrechnen der Akkuaufladung zu normieren.



http://www.greenpeace.de/themen/verkehr/ nachrichten/artikel/ elektroautos_ganz_und_gar_nicht_co2_frei/

"Ein mit Vattenfall-Strom betriebener Mini sorgt für einen CO2-Ausstoß von umgerechnet 133,5 Gramm CO2 pro Kilometer. Greenpeace fordert von der Automobilindustrie, vor allem die aktuellen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor umweltfreundlicher zu gestalten."


etwas weiter unten im Text

"Elektroantriebe können nur dann als Alternative zum Verbrennungsmotor gelten, wenn der Strom aus Erneuerbaren Energiequellen kommt. Greenpeace fordert, Elektrofahrzeuge in Zukunft mit einem CO2-Label zu kennzeichnen. Dieses Label gibt Auskunft über den CO2-Ausstoß, der bei der Stromerzeugung für das jeweilige Fahrzeug verursacht wird. Nur so bleibt eine Vergleichbarkeit zu Verbrennungsmotoren möglich."


Ach ja nur so am Rande Greenpeace verkauft über
Greenpeace Energy gewaschen sauberen Donau Strom,
ein Schellm wer böses dabei denkt.


Durch das Geld der Bundersregierung wird 100% sicher gestellt
das nur Lobyarbeit zum Zug kommt, ein Brauchbares E-auto
wird so nicht zustande kommen, warum ein E-auto verkaufen
2011 wenn man bis 20.. Sanktnimmerlein Forschungsgeld bekommt
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#28680
Re:Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektromo 2008/11/26 20:23  
bmwbene schrieb:
...Mal nächste Frage, an die Ingenieure unter uns: Woher kommt den der Strom für eine Million Stromautos?

Hi bene,

auch wenn dir die Antwort jetzt sicherlich blöd vorkommen mag und auch wenn ich kein Ingenieur bin, der Strom wird wie bisher auch in Kraftwerken produziert.

Geht nicht? Schaun wir mal.

Der Energiebedarf für die 49.741.698 in Deutschland zugelassenen KfZ würde bei 12.000 km durchschnittlichen Kilometer/Jahr und ca. 15 kWh/100km bei 89,535 Milliarden kWh liegen.

Der Stromverbrauch in Deutschland lag 2004 zum Beispiel bei 528 Milliarden kWh.
Quelle: hier

Es wäre also kein Problem, alle KfZ mit Strom zu versorgen, zudem könnten die KfZ nachts aufgeladen werden und man könnte das Stromnetz viel besser auslasten.
In Zukunft werden regenerative Energien auch noch weiter ausgebaut, aber bereits jetzt wäre die CO2 Reduktion und Schadstoffbilanz erheblich besser.

Gruß janman666
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#28683
Re:Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektromo 2008/11/26 21:29  
janman666 schrieb:
[b]

Es wäre also kein Problem, alle KfZ mit Strom zu versorgen, zudem könnten die KfZ nachts aufgeladen werden und man könnte das Stromnetz viel besser auslasten.
In Zukunft werden regenerative Energien auch noch weiter ausgebaut, aber bereits jetzt wäre die CO2 Reduktion und Schadstoffbilanz erheblich besser.



Iiiiiiiiiiiiiiiiiii


was sagt Greenpeace zu der Idee

Kohle und Atomstrom Igiiiiittttigit


nochmal das klar ist wie ein Elektroauto zu sein hatt
dafür brauchts auch erst 2029 kommen

http://www.greenpeace.de/themen/verkehr/ nachrichten/artikel/ elektroautos_ganz_und_gar_nicht_co2_frei/

Beitrag geändert von: Es langt, am: 26.11.2008 21:30
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#28706
Re:Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektromo 2008/11/27 17:43  


Beitrag geändert von: Wum von Wegen, am: 29.11.2008 02:27
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#28729
Re:Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektr 2008/11/28 18:02  
Hallo!
Ich wäre ja mal neugierig, wie Greenpeace reinen Vattenfall-Strom aus der Dose bekommt.
Oder reinen RWE-Strom!

Vielleicht kann ihnen der Hersteller des NUCLEOSTOP auch gleich einen "Bösekohlestromstop" basteln.

Sie könnten auch gleich mit Strom aus einem einzelnen chinesischen Kohlekraftwerk rechnen, da kämen sicher noch größere CO2-Werte zusammen

Völlig plakativ dann dashier:
Neben Kohlekraftwerken stammt der Strom aber auch aus Atomkraftwerken. So wird mit jedem Kilometer nicht nur CO2 freigesetzt, sondern auch Atommüll produziert, der für zigtausende Jahre strahlt. Kohle- und Atomstrom machen die angeblich sauberen Elektroautos zu Dreckschleudern.

Und natürlich richtet sich der Protest nur gegen "Elektroautos" - Hybridautos sind ihnen scheinbar gar kein Dorn im Auge!

Meine Bemühungen herauszufinden welche Qualifikation die Schreiberin des Artikels, eine gewisse Sigrid Totz hat blieben leider erfolglos. Die Vielzahl ähnlicher Hetzveröffentlichungen die ohne Quellenangaben Zahlen zitieren ist schon eher erschütternd.
Die meisten klingen genau wie der von EL zitierte Artikel nach Stammtischgespräch.

Die gemeinsamen Projekte der Elektro- und Automobilindustrie haben für mich wegen ganz anderer Faktoren einen negativen Beigeschmack.

Nach den Plänen des RWE soll das Auto sich an einer Ladestation identifizieren damit man ihm den Strom anknipst.

Wer gibt denn bitteschön heute an einer Tankstelle vor dem Befüllen des Benzintanks seinen Personalausweis an der Kasse ab?

Genau so entstehen gläserne Bürger.
Wer fährt wie oft wohin?
Wer tankt an welcher Station?
Was er zuletzt gekauft hat weis man ja von seiner PayBack-Karte.

Also gleich gegenüber auf der Reklameleinwand einen persönlichen Gruß aufflackern lassen und mal Reklame für was einblenden, was Herrn oder Frau Glaskunden bestimmt interessiert.

Zudem soll das Auto eine erhebliche Menge an Daten speichern und überhaupt am Besten per Powerline Kommunikation zulassen.
Die technisch bestechende Idee:
Das Auto wird zum fahrenden Datenspeicher. Von der Arbeit schnell mal eben alles ins Auto laden, zu Hause die Musik per Internetanschluß an die Kiste schicken, dazu Terminplanung hinterlegen und am besten noch im Stau Online-Banking betreiben.
Per Upload wird dann die Firmware aktualisiert und im gleichen Atemzug mal reingeschnuppert, was wir dem paranoiden Rollstuhlfahrer alles in seine Geheimdienstdateien schicken können.

Stasi 2.0 gegen die Orwells großer Bruder wie das treuherzige Milchmädchen von nebenan wirkt.

Wenn das kommt bin ich heilfroh, dass MEIN Auto mit niemandem redet und dafür mit Strom aus einer normalen Dose ohne standardisierte Kommunikations-Schnittstellen zurechtkommt.

Naja - der 230V-Anschluß ist ja auch ein Standard.....

Gruß - 4of4

Beitrag geändert von: FourOfFour, am: 28.11.2008 18:11
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#28740
Re:Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektr 2008/11/29 07:24  
FourOfFour schrieb:
Nach den Plänen des RWE soll das Auto sich an einer Ladestation identifizieren damit man ihm den Strom anknipst.

Wer gibt denn bitteschön heute an einer Tankstelle vor dem Befüllen des Benzintanks seinen Personalausweis an der Kasse ab?

...

Wenn das kommt bin ich heilfroh, dass MEIN Auto mit niemandem redet und dafür mit Strom aus einer normalen Dose ohne standardisierte Kommunikations-Schnittstellen zurechtkommt.


Wenn Du Dich damit begnügst, den Standard-Strom-Tarif zu zahlen und auch keine Schnellaufladung haben willst, kannst Du ja an der normalen Dose "tanken". Wenn es aber dazu kommt, dass die Stromversorger die Elektroautos dann aufladen wollen, wenn es Überkapazitäten gibt und somit auch einen günstigeren Preis bieten (wie es seit Jahrzehnten beim Strom für Elektroheizungen üblich ist), dann wirst Du eine separate Dose mit separatem Zähler nicht auskommen, und dass wirst Du nur zuhause haben.

Aber auch wenn es um die Abrechnung von öffentlich zugänglichen Strom-"Tankstellen" geht, sehe ich kaum eine andere praktikable Lösung. Ok, man könnte beim einstecken die EC-Karte reinstecken und PIN eingeben, wie es heute bei Automatentankstellen auch passiert. Aber die abzubuchenden Beträge wären relativ klein und die Buchungspostengebühr (oder zumindest der administrative Aufwand) steht da in keinem sinnvollen Verhältnis. Eine Monats- oder gar Jahresrechnung wäre, was die Höhe des Rechnungsbetrages angeht, sicherlich wesentlich sinnvoller, aber dann muss man sich eben authentifizieren. Eine andere Möglichkeit (außer kostenlos Strom zu tanken - finanziert durch Werbung oder als Service des Arbeitgebers oder des Einkaufszentrums) sehe ich nicht.
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#28742
Re:Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektr 2008/11/29 10:56  
Dann heißt es in ein paar Jahren bestimmt bei der BILD

Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektrofahrzeugbesteuerung an.
Weil Diesel billiger ist als Benzin -->höhere KFZ Dieselsteuer

und E-Strom ja schwarz aus der eigenen Solaranlage gezapft werden kann ( da war doch mal was mit Heizöl und DieselPKW ?)
muß das auch ganz scharf besteuert werden, wetten ??

Wie gut das ich ein E-Fahrrad habe, zahle auch keine Mineralölsteuer mehr

cu momschie
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#28747
Re:Bundesregierung strebt Führungsrolle bei Elektr 2008/11/29 17:53  
Hallo goholger,

Warum sollte es so schlimm sein?
Ich kann heute auch 3 Liter in den Tank meiner Standheizung tröpfeln lassen ohne dass mich der Tankwart anstarrt, weil ich für unter 5€ getankt habe.

Warum nicht beim Abholen des Fahrzeugs an einer Power-Ladestation ein paar Münzen reinwerfen damit die dann den Stecker wieder ausspuckt?
Am Parkautomaten hast du ja auch Geld mit.
Oder eine Geldkarte.

Es muß ja nicht gleich immer mit der maximalen, technisch hochtreibenden Lösung aufgewartet werden.
Das ist eine typisch deutsche Vorgehensweise und beim Maud-System haben wir ja gesehen was sowas kostet, wie lange es im Aufbau dauert und wie toll es dann funktioniert.

Es würde sehr viel einfacher gehen, wenn nicht ein paar technophile Firmen dahinter stehen würden die unbedingt als der Motor der Innovation das neueste, beste, teuerste System wollen nur um sich ordentlich zu profilieren - und ordentlich zu verdienen.

Gruß - 4of4
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#28753
Pedelec strebt Führungsrolle unter den EV's an 2008/11/29 22:22  
monschie schrieb:
... Wie gut das ich ein E-Fahrrad habe, zahle auch keine Mineralölsteuer mehr

Hallo Monschie,
wie viele km hast Du schon auf dem Fahrrad mit elektischer Unterstützung drauf?

Ich bin mir sicher, dass vom gesparten mittleren oder großen Akkukauf eine vernünftige Regenkombi leisten konntest. So Leute wie 4of4 würden auch 5 km neben der Arbeit immer noch mit dem E-Mobil fahren. Aber solche Leute haben auch das Geld für die Hardware elektrischer Mobilität in gewohnter Masse.

Respekt, dass Du das so durchziehst (ist bei mir mit 42 km zur Arbeit nicht so einfach). Bist du eigentlich im Pedelecforum.de?

Gruß,
ben
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#28756
AYR ()
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Re: öffentliche Stromtankstelle 2008/11/29 23:50  
FourOfFour schrieb:
    .... und ordentlich zu verdienen.


Ich bin mir gar nicht mal sicher, ob es mit öffentlichen Stromtankstellen da so viel zu verdienen gibt.

Strom-Autos kauft nur, wer Zugang zu einer eigenen Steckdose hat. Der Laternenparker dürfte kaum der typische Kunde sein. Zumal der auch überdurchschnittlich mit Rad und öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs ist.

Ein E-REV (Extended-Range EV, ein Beispiel ist der GM-Volt) hat nur eine relativ geringe Akku-Reichweite. Ein Aufladen an Fremdstationen ergibt da sowieso keinen Sinn.

Also bleibt als Kunde an der Stromtankstelle nur das reine „EV“ übrig. Hier ist folgende Frage von Bedeutung: An wie vielen Tagen pro Jahr müsste der Akku außerhalb der eigenen Steckdose (oder Firmensteckdose) nachgeladen werden?

Ich behaupte mal, die große Anzahl aller Fahrten findet mit „eigenem Strom“ statt. Für „Fremdladestationen“ bleibt da nicht viel übrig.

Beitrag geändert von: AYR, am: 29.11.2008 23:53
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#28763
Re:Pedelec strebt Führungsrolle unter den EV's an 2008/11/30 09:33  
Hallo ben,

nur um es richtigzustellen:
Ich fahre viel mit dem E-Mobil zur Arbeit - zugegeben.

Aber nicht auf Teufel komm raus und im Sommer greife ich ebenfalls zum Rad, das übrigens weder Liegerad noch E-Bike sondern völig traditionelles Fahrrad ist.

Die Verallgemeinerung "So Leute wie 4of4 würden auch 5 km neben der Arbeit immer noch mit dem E-Mobil fahren" finde ich polemisch denn du kennst mich viel zu wenig um einen Vergleich zwischen mir und anderen rechtfertigen zu können.
Ausserdem wäre es ein Gewinn, wenn Leute die nur 5km zur Arbeit hätten statt eines Verbrenner-PKW ein E-Mobil z.B. in der Form eines Elektrorollers nutzen würden, womit sich deine Aussage erneut stark relativiert.

Leicht entäuschte Grüße - 4of4
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#28764
Re: öffentliche Stromtankstelle 2008/11/30 09:43  

AYR schrieb
Ich bin mir gar nicht mal sicher, ob es mit öffentlichen Stromtankstellen da so viel zu verdienen gibt.


Hallo AYR,

dem kann ich zwar zustimmen was den Betrieb der Zapfstelle angeht, aber wnn es ein flächendeckendes Netz von Ladestationen geben soll dann müssen die entwickelt, getestet und hergestellt werden.
Je komplexer das System um so teurer die Station und um so größer die Aussicht auf zu verdienendes Geld.

Dass am Ende ggf. nicht der verkaufte Strom zum verdienen taugt planen die Energieversorger von vornherein ein.
Aus diesem Grund gibts ja auch exclusive Handys zum Nulltarif - der "Verschenker" verdient daran nicht, holt sich sein Geld aber an anderer Stelle.

Mit V2G wäre dem energieversorger ein Speicher zugänglich, den er zwar nutzen aber nicht bezahlen muß - das tut nämlich der Autokäufer.
Das gleiche gilt für Pflege, Erhaltung und Ersatz.

Wenn der Energieversorger also z.B. bei aufkommender Windmenge nicht mehr gezwungen wäre, thermische Kraftwerke an der Turbine runter zu regeln, weil er es in der Kürze der Zeit am Brennstoff nicht kann ud stattdessen die überschüssige Energie in Akkus "parken" kann, dann verdient er einen haufen Geld mit diesem System.

Zum Vergleich: Eine kWh Strom kostet den energieversorger im Einkauf zu Schwachlastzeiten unter 6Cent, zu Spitzenzeiten aber bis zu 1€.

Am Ende könnte es, wie Shai Agassi hofft und vermutet, so sein, dass der Energieversorger bereit ist das Auto in Analogie zum Handy zu subventionieren, wenn du dafür die Verpflichtung eingehst, an "seinem" Ladesystem teilzunehmen.
Er verdient dann nicht am tatsächlich verkauften Strom sondern an der für ihn kostenfreien Nutzung "deines" Energiespeichers.

Dagegen ist übrigens gar nichts einzuwenden - nur eben an der Art und Weise wie im Moment darüber nachgedacht wird, Daten zu erheben, zu speichern und weiter zu verarbeiten bzw. zu nutzen.

Gruß - 4of4
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#28781
Re: öffentliche Stromtankstelle 2008/11/30 11:44  
Wenn ich den V2G Schei... schon wieder lese


Man merkt das manche Efahrer reine Egoisten sind, nur Sie
machen alles Richtig und in letzter Konsequenz Ihres Handelns
möchten nur Sie Profitiren.


Die Bisherige Stromversorgung ist aufgebaut auf purer Verschwendung,
nur ein Geringer Teil der Primärenrgie kommt beim Kunden als
Energie an ( derzeit um ca. 37% vom Kraftwerk gerechnt nicht ab
Abbaustelle des Energiträgers )


Sollte die Versorgung auf Ernnerbare Umgestellt werden so
bedarf es ander Verteilwege, es gibt tatsächlich schon Leute
mit Titel vor den Namen die dies erkannt haben und schon in
Studien schreiben.

http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/ allgemein/application/pdf/ elektromobilitaet_ee_arbeitspapier.pdf

Seite 14 bis 15

"Wenn V2G-Fahrzeuge in Flottenanwendungen oder in räumlich konzentrierten Anwendungen
an das Netz angeschlossen werden, kann es durchaus vorkommen, dass die Kapazitäten
des lokalen Netzes nicht ausreichend sind (Wietschel et al. 2007).
Bei einer verstärkten V2G-Nutzung muss daher die Netzeinbindung der
Fahrzeuge insbesondere auf Niederspannungsebene beachtet werden."

Man sieht das auch in Studierten Kreisen das Nachdenken nicht ganz
aus der Mode kommt, warum es aber erst 2007 auffiel


Und zu Shai Agassi und 4of4 Ausführungen, wär gut wen der
nochmal nachdenken würde wen der Energispeicher gehört
den der Kunde sich von Shai Agassi ausleiht, Mein, Dein, unser
ist halt ein nur Bedingt Konjuktiver Begriff.


Abgesehen davon wär es Ziemlich Bekloppt die Speicher die
in der Leihstation sind ungenutzt zu lassen um über GPS und
Händydiallog die zu suchen die gerade Irgendwo zufällig eingestöpselt sind
und vom Akkuausleiher zur entnahme freigegeben sind weil Er ja gerade lädt um anschliesend einzuspeisen, gut wer logisch denkt
kommt sicher zu der Annahme das sowas zu 100% Wahrscheinlich ist


p.s. 4of4 ich bin entsetzt über was Du an Freizeit für Deinen Arbeitsweg
verschwendest,
ich geh von Ersten Stock ins Erdgeschoß Du sollst Dich schnellsten an meinen
Beispiel orentieren,
schließlich bin ich doch ein gutes Beispiel das es geht, oder war das zu Veralgemeinern
doch der erste Schritt ein ziemlich Arrogantes Dingsda zu werden ?

Beitrag geändert von: Es langt, am: 30.11.2008 11:48
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#28872
Re: öffentliche Stromtankstelle 2008/12/06 18:29  
Hallo EL,

Im "Dinge-im-Netz-finden" bist du ja offensichtlich der Held!
Sicher findest du auch Studien die zeigen, dass

- der Klimawandel gar nicht stattfindet
- die Amis nie auf dem Mond waren und
- Elvis noch lebt.

Gruß - 4of4
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#28874
Re: öffentliche Stromtankstelle 2008/12/06 21:06  
Ein Typischer 4of4 FUD Beitrag

( aber gern es den andern Unterstellen )

Da Du die Arrgumente nichtmal berührst, sonder gleich
in die Verleumdung gehst, kann man wohl davon Ausgehen
Sachlich sind wir das Thema durch.

Also zu Deinen Unsachlichen Argumenten

" -der Klimawandel gar nicht stattfindet"

dazu werd ich nix suchen den ich hab mich schon in Erneuerbaren
Energien betätigt da hast Du noch in die Windel geschissen und
weil ich für einen Nachhaltige Energiewirtschaft bin, muß ich
leider sehr oft bei Deinen Beiträgen schreiben, Halt so nicht
das ist Verschwendung auf Elektrisch.

"- die Amis nie auf dem Mond waren und"

Erstens hab ich das damals Miterlebt ( auch die Rache Hollywoods Unternehmen Capricorn )kann also ziemlich gut beurteilen
das es für die Sovietische Propagannda ein Fressen gewesen
wären der Kapitalistischen USA eine Überzubraten, wen auch nur
der Hauch einen Möglichkeit gewesen wär.

Zweitens ich lebe hier an einen Ort der mit der Raumfahrt sehr verbunden,
viele Dinge die heut noch für viel Sensationel sind hier vor mehr als 60 Jahren erforscht worden, anschliesend haben
sich die Alötvorderen mit den Ergebnisen den Arsch ausgewischt,
weil für die Ergebnisse keine Verwendung bestand, das Papier aber knapp war, also Raumfahrt mein lieber 4of4
ist etwas wo fast schon mehr vergessen worden ist als
neues da, aber auch dazu wirst Du wieder das wilde Manndel machen

"- Elvis noch lebt."

Elvis war für viele der King, da Du Dich gern für selbigen
siehst, kannst Du nach nach entsprechenden Suchen, nicht das es noch einen King außer Dir gibt
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#28878
Re: öffentliche Stromtankstelle 2008/12/07 09:41  
Guten Morgen EL,

komisch dass es dich stört, wenn jemand deine eigenen Mittel einsetzt.

Aber genau wie in der Drehmomentfrage stehst du mit deiner V2G-Einstellung auf einsamem und verlorenem Posten.

Z.B. HIER finden sich Dokumentationen und Artikel zu Hauf, die alle das Gegenteil von dem aussagen was du so gerne als Schnappsidee darstellst.

Mir ist schon klar, dass jemandem wie dir, der sich an der aktuell herrschenden Energiepolitik bereichert, ein solches auf Effizienz und Planbarkeit basierendes System ein Dorn im Auge sein muss - trotzdem ist es, wenn es nicht als Überwachungsorgan eingesetzt wird, ein System mit einem erheblichen Potenzial zur Stützung und Stablisierung des Netzes sowie zur Glättung von Spitzenlasten in beide Richtungen und damit auch zum effizienteren Einsatz regenerativer Energien mit stoachstischem Charakter.

Dein Gezeter outet dich als ewig gestrigen mit einem geistigen Horizont der vom Tellerrand diktiert ist.

Andere Leute scheuen sich nicht davor, eine Vision in Worte zu fassen.
Darunter dein spezieller Freund Tomi Engel. Da du den nicht magst und deutsche Ingenieure eh alle studierte Vollidioten sind versuchen wir es bei den Schweizern oder den Jungs aus Delaware

Ach so - amerikanische Ingenieure sind eh alle dümmer als EL der ja als einziger weis wie die Welt funktioniert und die Schweizer verstehen nur was von Uhren, Geld und Schokolade.
EL allerdings ist der die Welt rettende Held des Energiezeitalters mit Durchblicksgarantie!

Vielleicht nimmst du von den 160.000 Treffern die Google auf "V2G" ausspuckt einen französisschen?

Dreck - dem Erbfeind darf man ja eh nichts glauben.

Dann einen aus Schweden?
Aber was kam ausser ABBA schon gutes aus Schweden - schon sicher gar keine Ingenieure!

Lieber einen aus Spanien?
Ach was - die sollen weiter Erdbeeren anbauen und laufen.

"Die Welt" ist sich sehr einig, dass V2G eine sinnvolle Idee ist. Da wundert es mich wenig bis gar nicht, das Mister EL-Allwissend anderer Meinung ist.

Gruß - 4of4
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#28881
Re: öffentliche Stromtankstelle 2008/12/07 11:26  
Hej hast Du einen Laminatraucfkater?

"Vielleicht nimmst du von den 160.000 Treffern die Google auf "V2G" ausspuckt einen französisschen?"


Du möchtest AYR Vorschlag aufgreifen über Themen abzustimmen
weil wer die mehrern Stimmen hatt wird schon Recht haben


Na dann gib mal nach Deiner Theorie denn Suchbegriff den Du
ja schon im vorletzten Beitrag wolltest ein

* Klima verschwörung *

steht am Bildschirm

" ungefähr 44.200 Seiten auf Deutsch für Klima verschwörung . (0,21 Sekunden) "

gibt man V2G ein

" ungefähr 3.160 Seiten auf Deutsch für V2G . (0,11 Sekunden) "

würde nach Deiner Theorie heißen die Klimaverschwörung ist
wahrscheinlicher als V2G, kann Dir sagen beides ist Mist.


Übrings wie Deine Behauptung

"Mir ist schon klar, dass jemandem wie dir, der sich an der aktuell herrschenden Energiepolitik bereichert,..."

ist wie üblich bei Dir ein Üble Unnterstellung ich bin für
eine Nachhaltige Energiwirtschaft, das kann nur durch
abschaffung des bisherigen System geschen, gerade das steht ja in der
http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/ allgemein/application/pdf/ elektromobilitaet_ee_arbeitspapier.pdf
Studie kleine Dezentrale Systeme die effizent mit den möglichkeiten
vor Ort die Menschen mit der benötigten Energie ( Strom, Wärme, Mobilität )
versorgen werden durch das V2G Destabilisiert, weil Energien
( unter hohen Verlusten an Energie)zur Gewinnmaxmieriung
einer weniger unplanbar verschoben wird,
in einen System Großer Bruder ich achten auf Dich, ist es egal
da ja der große Bruder all gegenwärtig ist, ist es Ihm wann und wo Er
zugreift Zweitrangig, die Verlusten Energetischer Art bleiben aber genauso erhalten.

Zu Deinen

"Dreck - dem Erbfeind darf man ja eh nichts glauben."

Frankreich war lange Jahre der größte Bairische Verbündete nur die Preußen
betrachten Ihn als Erbfeind, in Bayern ist man da tolaranter
da kann man auch Preußen ins Feindbild einsetzen

Beitrag geändert von: Es langt, am: 07.12.2008 12:28
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