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Evolution und Design: Der Loremo im neuen Kleid.
Mittwoch, 23. Juli 2008

Marl. Fließende Formen, mehr Platz im Innenraum und eine weiter verbesserte Aerodynamik stehen derzeit im Lastenheft der Ingenieure und Designer ganz oben. Die aktuelle Ausbaustufe des Loremo stellt sich den Anforderungen des Marktes mit einigen wesentlichen Veränderungen im Profil der Außenhaut. Gegenüber dem zuletzt auf der Frankfurter IAA gezeigten Fahrerprobungsträger fällt vor allem der Raumgewinn für die Insassen auf.

Höhe und Breite der Evolutionsstufe 2008 haben im Hinblick auf Komfort deutlich zugenommen. Design und Technik ist es gelungen, eine vergrößerte Stirnfläche ohne Einbußen in der Aerodynamik umzusetzen. - Eine neue Formensprache soll dabei den Zielkonflikt zwischen Luftwiderstand und Ästhetik auflösen.

Das überarbeitete Design folgt also nicht nur dem Fokus auf höchstmögliche Effizienz; auch optisch werden neue Akzente gesetzt: Die Heckpartie des Loremo zeigt sich stärker abfallend und mit größeren, runden Heckleuchten. Auch die Fahrzeugfront wirkt nun homogener.

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Loremo intern: Neue Partnerschaften und ein verstärktes Team
Montag, 21. April 2008
Marl / München. Die Loremo AG zieht, wie mitunter schon kommuniziert, aus Gründen akuter Innenstadtverdichtungen (siehe auch Artikel der SZ "Die Umweltzone - schon bald Makulatur" vom 21.04.2008 im Münchner Teil) den ursprünglich für später geplanten E-Loremo bewusst vor (time-to-market). Im Fokus stehen die forcierte Realisierung der Fertigung, neue Kooperationen statt langwieriger Eigenentwicklungen, die Marktreife des Loremo E-Motion sowie ein gründlich überarbeitetes Fahrzeugdesign. Zur Umsetzung verstärkt sich das Loremo-Team vor allem in den Bereichen Finanzen, Marketing und Serienentwicklung mit branchen-erfahrenen Fachleuten:
Als Experte für Kapitalstrukturierung und den Aufbau von Prozess- und Controlling-Strukturen verstärkt Gerd Otto die Loremo Kernmannschaft. Zu den Hauptaufgaben des langjährigen Managers im Automotive-Bereich gehören Finanzen und strategische Partnerschaften.
Für bessere Kommunikation und geschärftes Marketing konnte Peter Grett gewonnen werden, der fundierte Erfahrungen im Aufbau von Vertriebsstrukturen in der Fahrzeugbranche mitbringt.
Komplettiert wird der Zuwachs an Know-how durch Willi Wurl. Seine Expertise im Projektmanagement und in der Einbindung von Zulieferindustrie und Entwicklungspartnern soll nun die entscheidenden Schritte auf dem Weg zur Serienfertigung vorbereiten. Entsprechende Erfolge kann Wurl unter anderem beim Aufbau der Fertigung von Gesamtfahrzeugen für Mercedes-Benz vorweisen.
Gerhard Heilmaier hat den Vorstand von Loremo verlassen, bleibt dem Projekt aber weiterhin eng verbunden. Heilmaier wechselt in die Geschäftsführung der Schweizer ASTREMO Powertrain AG und kümmert sich dort um hocheffiziente Antriebstechnologien - die auch im Loremo zur Anwendung kommen sollen.  "Als Mitgründer und Aktionär bleibe ich unverändert am Erfolg des Unternehmens interessiert", erklärt Heilmaier seinen Wechsel. "Die Idee des Loremo ist mehr denn je der richtige Ansatz für zukunftsfähige Mobilität“.

 
Klimafreundlich mobil: Der Loremo im Technischen Museum Wien
Mittwoch, 9. April 2008
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Wien. Vom Verkehr der Zukunft kündet der Loremo derzeit im Wiener Technischen Museum. Als Eye-catcher macht er gerade im Foyer Werbung für eine bevorstehende Ausstellung: "Klimafreundlich mobil - Ideen für den Verkehr der Zukunft". Der Loremo steht hier beispielgebend für eine neue Generation hocheffizienter Fahrzeuge. "Bereits nach zwei Tagen war der Loremo sehr begehrt und ein echter Hingucker", so eine Mitarbeiterin des Museums.

Die Ausstellung entsteht  im Rahmen der Klimaschutz-Initiative klima: aktiv mobil in Zusammenarbeit mit der Austrian Energy Agency. - Die aktuelle Fragestellung: "Wie kann unsere individuelle Mobilität im Straßenverkehr nachhaltig und umweltverträglich funktionieren? Technik, Wissenschaft, aber auch betriebliches Management sind nun gefragt, neue Wege zu finden, um eine Trendumkehr in der CO2 Problematik des Verkehrs zu erreichen und langfristig dem Ziel der "Null Emissions-Mobilität" näherzukommen."

Auf ca. 600m² richtet die Ausstellung vielfach interaktiv und leicht verständlich den Blick auf dieses heiß diskutierte Thema. Das Technische Museum Wien will alternative Antriebsarten, Prototypen-Fahrzeuge und erneuerbare Kraftstoffe  mit allen Sinnen erfahrbar machen, sowie neueste Entwicklungen vorstellen und diskutieren. Die Ausstellung beginnt am 4. Juni und dauert bis Mitte Oktober. Weitere Infos unter http://www.tmw.at/default.asp?id=2490 .

 
Öl so teuer wie nie:100 Dollar und kein Ende
Freitag, 7. März 2008
An den Rohstoffmärkten hat Öl die historische Marke von 100 Dollar überschritten. Ein kurzer Rückblick: 1973 beschloß die OPEC aus politischen Gründen, die Ölfördermenge zu drosseln. Die Folge war eine weltweite Rezession. In Deutschland führte die Ölkrise zu einem Sonntagsfahrverbot. Geisterbilder von leeren Autobahnen liefen in der Tagesschau. Zur Erinnerung: Damals kletterte der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl von 3 auf 5 Dollar. Seitdem hat sich Öl um zweitausend Prozent verteuert.

Weil der Wirtschaftsboom in Ländern wie Indien und China diesen Trend nachhaltig verstärkt, sehen manche Analysten schon Preise um die 150 Dollar am Horizont. Zu dieser Einschätzung trägt auch bei, dass sich die Fördermengen kaum noch steigern lassen. Mehr Öl wird nicht aus dem Boden sprudeln; die leicht zugänglichen Lagerstätten haben oftmals ihr Ertragsmaximum überschritten. Zur Erschließung weiterer Reserven, etwa in unterseeischen und arktischen Regionen, muß ein viel höherer Aufwand betrieben werden. - Stimmt alles, und doch hat der wahre Grund für das teuere Öl mit Verfügbarkeit und Bedarf nicht

Jeden Tag verbraucht die Welt 86 Millionen Barrel Öl. Gehandelt wird aber 15-mal so viel. Bervor das Öl überhaupt in die Raffinerie gelangt, hat also jedes Faß im Schnitt schon 15 mal im Computerhandel der Banken und Investmentfonds den Besitzer gewechselt. So ist zu erklären, warum sich der Ölpreis binnen Jahresfrist verdoppelt hat, während der tatsächliche Verbrauch nur um magere 2 Prozent stieg. So ist auch zu erklären, warum Exxon Mobil in dieser Zeit mit über 40 Milliarden Dollar den höchsten Jahresgewinn in der Geschichte erzielte: Noch nie hat ein Unternehmen so viel Geld verdient. Und deshalb ist Öl so teuer.

Wie teuer uns das Öl wirklich kommt, läßt sich derweil nur erahnen. Denn verglichen mit den Folgekosten für den Beitrag der Ölverbrennung am Klimawandel sind sogar die obszönen Gewinne der Spekulanten nur Peanuts. Sicher ist: beides bezahlt letztlich der Verbraucher. Als Autofahrer kann man dem Dilemma kaum entgehen. Damit sich das ändert, wird der Loremo E-Motion als eines der ersten vollwertigen Fahrzeuge mit Elektroantrieb unterwegs sein. Und einfach absolut überhaupt gar kein Öl verbrennen.
 
Auf der Jagd nach neuen Effizienz-Rekorden: Der E-Loremo
Donnerstag, 21. Februar 2008
Loremo-Elektro-Art2.jpg Marl. Einer der Schwerpunkte bei der Entwicklung zukunftsweisender Antriebe für die leicht laufende Karosserie des Loremo ist der Elektro-Antrieb. So soll der Loremo zum Serienstart Anfang 2010 neben der Diesel-Version auch als reines Elektro-Fahrzeug zu haben sein.

Der Motor wird voraussichtlich eine Nennleistung von 20kW haben und damit im Normalbetrieb durchschnittlich 6kWh/100km Strom verbrauchen. Das entspricht dem Brennwert von 0,6 Litern Diesel!

Eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 170 km/h und eine Beschleunigung von 15 Sekunden bis Tempo 100 machen deutlich, dass an Leistung nicht gespart wurde. Kurzzeitig, so etwa zum Überholen, kann der E-Antrieb sogar bis zu 40kW (55PS) mobilisieren, was hohe Agilität erwarten lässt, und das natürlich völlig emissionsfrei. Noch nicht ganz klar ist derzeit, welche Kapazität die Lithium-Ionen-Akkus haben werden; angepeilt ist aber eine Reichweite zwischen 150 und 200 Kilometern. Bei heutigen Strompreisen schafft der E-Loremo 100 Kilometer für rund 1 EURO.

Ein erster Prototyp des Elektro-Loremo wird voraussichtlich erst im 2. Quartal 2008 bereit stehen, so dass er nicht auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon gezeigt werden kann. Der Vorstand hat deshalb entschieden, die Teilnahme an der Genfer Messe abzusagen und stattdessen die Mittel dem Entwicklungs-Budget zuzuschlagen.
 
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