Die Kühe sind schuld am Klimawandel

150_000000307100.jpgMan liest es überall. Rinderherden, Mastbetriebe und Milchwirtschaft haben einen hohen Anteil am Ausstoß gefährlicher Klimagase. Sie tragen damit erheblich zur Erderwärmung bei. Jawohl, Kühe. Das liegt an ihren Mägen; vier Stück davon hat jede Kuh, damit sie die schwer verdauliche Grasnahrung unter ständigem Wiederkäuen verwerten kann.

Das erzeugt Blähungen gewaltigen Ausmaßes, regelrechte Methan-Wolken.  Alle Tiere verursachen solche Abgase, auch wir Menschen, aber Rinder sind wahre Treibhausgas-Fabriken. Weil sie so viel Gras fressen. Und weil es auf der Welt so viele davon gibt. Das Problem ist zu lösen, indem wir auf Milch, Butter, Käse und die Steaks auf dem Grill verzichten. Auch auf Leder. So einfach ist das. Jedenfalls bis zur Serienreife des Rinderkatalysators.

Andererseits: Bevor wir uns die Wurst vom Brot nehmen lassen, wäre es vielleicht doch klüger, klimawirksame Emissionen dort zu verringern, wo es nicht wehtut und ohne Verlust an Lebensqualität zu erreichen ist. Wo wäre das? In der Industrie, im Haushalt und im Straßenverkehr, zum Beispiel.

Methan hat ein 23mal höheres Treibhaus-Potential gegenüber CO2.