Man kann auch zu Hause Urlaub machen
Mood WM 2006Ein Fest, wie das Land noch keines erlebt hat! Auf den Straßen lagen sich die Fans in den Armen – Brasilianer und Portugiesen, Holländer und Deutsche, Japaner und Tunesier. Am Ende schien es, als sei das Abschneiden der Mannschaften in den Stadien gar nicht mehr so wichtig. Die Menschen feierten vor allem – sich selbst. Für die Gastgeber hatte die Weltpresse nur Lob übrig, auch wenn es sportlich gegen Italien nicht ganz gereicht hat. Genau betrachtet ist es aber weniger der Fußball, der den schönen Trubel ermöglicht hat, sondern die Freiheit der Menschen zu reisen. Es war ein riesiger Erfolg des Tourismus. Doch Millionen Individualreisende verursachen leider auch erhebliche Umweltbelastungen in Form von Treibhausgasen.

Natürlich kann man auch zu Hause Urlaub machen. 2006 gab es dafür mindestens so viele gute Gründe wie Klinsmänner auf dem Rasen. Als Reiseweltmeister haben wir aber einen ehrenvollen Titel zu verteidigen -  Reisen bildet nicht nur, es verbindet Menschen und ist außerdem zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Reisen schafft Wohlstand. Um die Freude am Reisen zu erhalten, sind effiziente Transportsysteme nötig. In der Luft, zu Wasser und auf der Straße.